Für die Klassische:
E-Gitarristen, die nicht zupfen können, jedoch trotzdem auf den Nylonsaiten
spielen möchten.
Zum Üben:
Oder aber unsere armen Kollegen mit einem zu schwachen Anschlag. Kein
Volumen, kein Sound, nix. Die üben auf der Akustischen mit Filzpicks und da man
nichts hört, gewöhnen sie sich über kurz oder lang einen richtig kräftigen,
männlichen, ausdrucksvollen Anschlag an.
Und Gitarristen mit einem Problem bei Schnell-Spielen. Die spielen (im
stillen Kämmerlein) auch mit Filzpicks und haben über kurz oder lang
einen richtig ordentliche Speed beieinander.
Spät abends:
Auch wenn jemand in einer Mietswohnung nach Mitternacht mit kräftigem
Anschlag auf einer dicken Martin (oder gar auf eine Jazz-Gitarre) Akkorde übt,
dann mag einem Filz-Plektrum eine fristlose Kündigung der Wohnung verhindern.
Für den Unterricht:
Für den Anfänger-Gruppen-Unterricht sind die Filzer tatsächlich nicht
schlecht. Oder wer könnte ein Dutzend falsch (und aus dem Takt) spielender
Kinder mit ihren ungestimmten Sperrholz-Instrumenten auf Dauer ohne seelischen
Schaden ertragen, wenn sie in normaler Lautstärke spielen würden?
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