Dem Noise-Meister gelang es, zwei Sachen zu verbinden die sich auf den ersten
Blick grundsätzlich unterscheiden: Einen Oszillator -also ein Tongenerator- und
einen Fuzz!
Seine Lösung ist so einfach wie genial: Oszillator
und Instrument modulieren einander, das heißt aus dem
Instrumentensignal und aus dem Oszillator-Ton entsteht ein neuer Ton, der nichts
mehr mit dem ursprünglichen zu tun hat.
Und wo passiert das? Richtig, im Fuzz. Er wird nicht nur zum Verzerren
verwendet, sondern moduliert auch die beiden Töne.
True-Bypass-Umschaltung. Komplett abgeschirmt. Und sonst das Übliche in der
oberen Klasse.
Übrigens: Wer will kann den Oszillator mit einem normalen CV-Pedal zusätzlich
verstellen.
Sound:
Zuerst mal sind da die bekannten Fuzz Sounds. Eher die
Siebziger als die Sechziger, was sich auch durch die Verwendung von Silizium
leicht erklären lässt.
Das ganze jedoch moduliert. Mit dem Oszillator gehen die Harmonien über Bord,
neuartige Sounds, vielleicht etwas vermischt mit einem vintage Mini-Moog.
Teilweise sehr gewagt...
Ton:
Womit soll man es
vergleichen? Und bei einem Pedal aus dem Noisebereich ist es noch schwerer.
Aggressiv, wild und eben neu. Auf jeden Fall sehr ausdrucksstark und
"künstlerisch wertvoll"...
Preis:
Im Pedal sind bestimmt
dreimal soviele Bauteile wie im "normalen" Fuzz! Natürlich frei Haus und
ohne versteckte Zusatzkosten: 239,90 Euro.

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