 Zuerst einmal ist dieser kleine Helfer so klein und so leicht, dass er das Spielen der Greifhand überhaupt nicht behindert und auch das Gewicht nicht wesentlich erhöht. (Schwere Capos vergrößern die Neigung von Gitarren zur Kopflastigkeit)
Aber das Wichtigste ist sicherlich die Tatsache, dass der Paige Capo aufgrund seiner geringen Größe auf dem Bundstäbchen platziert werden kann, ohne dass die Saitenschwingungen gedämpft werden. Dies wiederum verhindert das ansonsten unvermeidliche Verstimmen der Gitarre beim Aufsetzen des Capos.
Dank der Gewindeschraube kann der Anpressdruck des Capos individuell eingestellt werden - auch das ist wichtig, wenn die Gitarre sich möglichst nicht verstimmen soll. Außerdem kann man diesen Capo, wenn man ihn mal nicht braucht, schnell hinter den Sattel schieben und dort justieren. Und auch hier behindert er die Greifhand in keinster Weise und ist immer zur Hand, bzw. nicht verlegt...
Angenehmer Nebeneffekt, besonders bei akustischen Instrumenten:
Setzt man einen beliebigen Capo auf, hat man dahinter kurze, aber offene Saiten, die sehr flach auf den Bünden liegen. Dieser Teil der Saiten schwingt bei bestimmten Resonanzen des Instruments mit.
Das Mitschwingen kann so stark werden, dass es duch die flache Saitenlage zu einer Berührung mit den Bundstäbchen hinter dem Capo kommt. Resultat: Es schnarrt oder scheppert. Bei Studioaufnahmen durchaus ein Problem. Natürlich gibt es Tricks zur Abhilfe, aber beim Paige Capo kann das gar nicht erst entstehen.
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